Bundesausschuss für Fischfang Pressemitteilungen | Contáctenos

Wir danken Ihnen, auf die offizielle Site des Bundesausschusses für Fischfang der Republik Argentinien zugegriffen zu haben - es ist diese die Behörde, welcher die Festlegung der Richtlinien für die nationale Fischfangpolitik obliegt.

Die offizielle Sprache zur Fassung der Dokumente vorliegender Site ist Spanisch. Zum besseren Verständnis liegt diese Präsentation in deutscher Sprache vor sowie auch die Übersetzung der Titel und eines Dokuments besonderer Bedeutung im Rahmen der Bestimmungen für die Fischfangverwaltung:  die Einführung zur Regelung der individuellen übertragbaren Fangquoten (CITC).

Die gesetzliche Grundlage des argentinischen Fischfangsystems ist die Bundesregelung für Fischfang nach Gesetz 24.922, das am Ende des Jahres 1997 verabschiedet wurde und dessen Ziel es ist, ein Höchstmaß an Fischfang auf hoher See mit einer sinnvollen Ausschöpfung der lebenden Ressourcen zu vereinbaren. Es ist ein Regelwerk, welches der wirtschaftlichen Tätigkeit des Menschen und der Umwelt, in der jene umgesetzt wird, Rechnung trägt. 

Das Gesetz weist eine streng föderalistische Ausrichtung auf, die sich aus der umfassenden Zuständigkeit der Provinzen mit Küsten- und Hoheitsgewässern ergibt,  an die sich das Bundesseehoheitsrecht ab der 12-Seemeilengrenze im gesetzlichen Rahmen anschließt.

Diese föderalistische Ausrichtung wird auch durch den gesetzlich vorgegebenen Aufbau des Bundesausschusses für Fischfang unterstrichen. Er ist die leitende für den Fischfang landesweit zuständige und regelnde Behörde dieses Bereichs. Dies ist insbesondere aus seiner mehrköpfigen Zusammensetzung ersichtlich: fünf Vertreter der Provinzen und fünf Vertreter des Nationalstaats. 

Das Gesetz betrachtet verschiedene Aspekte, die für den Hochseefischfang relevant sind: die Erforschung, die Erhaltung und das Management der lebenden Meeresressourcen sowie eine Fischfangregelung, welche die Kontrolle gemäß den individuellen übertragbaren Fangquoten mit den entsprechenden Bestimmungen über Verstöße  festlegt.

Gesetz 24.922, dessen Abänderungen und die Durchführungsverordnung  bilden die rechtliche Grundlage, auf die sich der Bundesausschuss für Fischfang bei der Formgebung der nationalen Fischfangpolitik beruft.  

Die Aufgaben des Bundesausschusses für Fischfang werden in Artikel 9 von Gesetz 24.922 angeführt:

a) Festlegen der Richtlinien der nationalen Fischfangpolitik;
b) Festlegen der Forschungspolitik auf dem Gebiet des Fischfangs;
c) Festlegen der erlaubten Höchstfangquoten (CMP) je Art, wobei der jeweiligen maximalen nachhaltigen Ausbeute nach den Angaben des Nationalen Instituts für Forschung und Entwicklung des Fischfangs INIDEP Rechnung getragen wird. Des Weiteren auch Festlegen der Jahresfangquoten je Schiff, Spezies, Fanggebiet und Flottenart;
d) Genehmigen der Zulassungen für den Handelsfischfang und den experimentellen Fischfang;
e) Beraten der zuständigen Behörde in Fragen bei internationalen Verhandlungen;
f) Planen der Entwicklung des nationalen Fischfangs;
g) Bestimmen der Vorgaben zur Beteiligung am nationalen Fischfangfonds (FONAPE);
h) Erstellen von Gutachten im Bereich des experimentellen Fischfangs;
i) Festlegen der Fangrechte und Bestimmen der zu entrichtenden Fischfanggebühren;
j) Abändern der in Absatz c) von Artikel 45 dieses Gesetzes bestimmten Prozentanteile bei der Verteilung des FONAPE-Fonds;
k) Regeln der Ausübung der handwerklichen Fischerei und Festlegen einer Bestandsrate für den Fang der verschiedenen Arten, die diesem Bereich zugeteilt werden sollen;
l) Aufstellen der Themenbereiche zur Behandlung durch den Bundesausschuss für Fischfang, die eine qualifizierte Mehrheit bei der Abstimmung durch die Mitglieder voraussetzen;
m) Abfassen einer eigenen Geschäftsordnung, die von einer Zweidrittelmehrheit aller Ausschussmitglieder zu genehmigen ist.

Die Amtssträger des Bundesausschusses für Fischfang gemäß Artikel 8 von Gesetz 24.922 - dieser Ausschuss setzt sich zusammen aus:

a) Einem Vertreter jeder an der Meeresküste liegenden Provinz;
b) Dem Staatssekretär für Fischfang;
c) Einem Vertreter des Staatssekretariats für natürliche Ressourcen und nachhaltiger Entwicklung;
d) Einem Vertreter des Ministeriums für Auslandsbeziehungen, internationalen Handel und Kult;
e) Zwei von der nationalen Exekutive bestellte Vertreter.

Sollten Sie Anfragen an uns richten wollen, kontaktieren Sie uns bitte über folgende E-Mail-Adresse: consultas@cfp.gob.ar

 

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